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Autofahren

sollte man mit Sativex® natürlich nicht während der Titrationsphase – ist der Patient „eindosiert“ sollte man erneut mit dem Arzt sprechen, ob man dann wieder Auto fahren kann. Fühlt sich der Patient benommen, sollte er das Auto in der Garage lassen. (Mit einer Spastik lässt sich ja auch nicht Auto fahren.) Patienten mit Medikament erhalten einen Ausweis.

Ärzte und Patienten sagen, unter dem Oromukosalspray gehe es insgesamt besser, so Ziemssen. Unangenehme Wirkungen wie Schwindel und Müdigkeit können auftreten, dosiert man aber langsam auf, kann man diese gering halten. Die Abbruchraten waren niedrig. Dabei zeigt das Oromukosalspray nicht die typischen Nebenwirkungen wie sie gerauchtes Cannabis zeigt.

Bisherige Behandlung unzureichend

Irgendwann bekommt jeder MS-Patient eine Spastik, stellte Prof. Bernd Kieseier, Düsseldorf, klar. Daraus folgt auch Depression, Schmerz und ein großer Mangel an Lebensqualität. Bisher standen für die Behandlung der MS-induzierten Spastik Muskelrelaxanzien wie Baclofen und Tizanidin, Antiepileptika wie Gabapentin und Clonazepam sowie physiotherapeutische Verfahren und invasive Maßnahmen zur Verfügung. Die Mehrzahl der Patienten ist jedoch damit unzufrieden und unzureichend behandelt.

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