Allerdings wird bei der Mehrzahl der Alzheimer-Patienten die Dosierung der Antidementiva nicht ausgeschöpft (maximal nur 30% gegenüber 70% submaximal, n = 188). Studienergebnisse belegen, dass die kognitive Leistung durch Memantin länger erhalten bleibt.
Hellweg erinnerte auch an die Tatsache, dass nahezu 50% der Demenzpatienten im Verlauf ihrer Alzheimer-Erkrankung eine zusätzliche Depression erleiden.
Zwar soll man diese durchaus therapieren, so Hellweg, aber möglichst natürlich mit Antidepressiva, die keine anticholinerge Nebenwirkung haben – sonst würde man die Alzheimer-Demenz ja noch mehr verschlechtern!