Frankfurt/Main, 22./23.10.10+++Anti-Alzheimer - hier 13 Tipps zur Vorbeugung+++
(1) Nicht rauchen!
(2) Wenig Alkohol – zwei Glas Wein pro Woche (Mehr Wein, Hochprozentiges und Bier sind nicht gemeint.)
(3) (Reihenfolge 1 = gut; 6 = schlecht): 1. Wasser trinken. 2. Milch mit niedrigem Fettanteil 3. Kaffee und Tee ohne Zucker 4. Kalorienfreie Getränke mit Zuckerersatz (Light-Getränke) 5. Getränke mit hohem Kalorienanteil (Fruchtsäfte, Vollmilch, Limonaden mit Zucker und Honig, alkoholische und Sportgetränke) 6. Getränke mit hohem Zuckeranteil, Softdrinks und Eistee usw.
(4) Grüner Tee: Ja.
(5) Omega-3-Fettsäuren: 2 x pro Woche Fisch ist gut. Es gibt jedoch auch Studien, die keine Effekte zeigen.
(6) Vitamine und Obst: z. B. Ananas und Erdbeeren und viel frisches Gemüse beugen vor.
Ein hoher Folsäurespiegel steigert die Wirksamkeit einer Therapie (bei Alzheimer-Diagnose) mit Cholinesterasehemmern.
Hohe Homocysteinlevel: verbessern das Denken!
(7) Walnüsse ca. 30 g pro Tag. Mäuse waren unter Walnuss-Diät besser beim Denken.
(8) Gewicht abnehmen: JA vor Beginn der Krankheit, schadet NACH Beginn der Krankheit, weil die Patienten dann kaum noch essen wollen.
(9) Körperliche Aktivität. Der Hippocampus – wichtiger Teil des Gehirns – schrumpft weniger schnell durch Sport. 30 Minuten täglich reichen aus. Für manche ist noch MEHR Aktivität (60 Minuten) pro Tag besser.
(10) Kurz schlafen (< 30 Minuten am Tag) senkt das Alzheimer-Risiko – länger schlafen steigert es (3 h) jedoch.
(11) Hilft Zähneputzen? Nach Gruppenvergleich: JA. Weniger Besiedlung der Zunge mit Porphyromonas gingivalis ist wohl gut fürs Gehirn.
(12) Verheiratete haben nur ein Drittel des Demenzrisikos gegenüber Alleinstehenden > Ab zum Standesamt?
(13) Vorbeugung mit Ginkgo – Ja, das hilft, aber nur wenn die Substanz regelmäßig eingenommen wird (Tebonin z. B. 240mg/Tag)
Nach Prof. Ralf Ihl, Krefeld, Apotheken-Fortbildung Dr. Willmar Schwabe Arzneimittel GmbH & Co.KG