„Der beste Schutz vor Folgeerkrankungen wie Erblindung, Amputation oder Nierenschaden ist eine gute Blutzuckereinstellung“, meint Prof. Christoph Rosak, Diabetologe, Frankfurt/Main. Der Blutzucker-Langzeitwert (HbA1c) sollte also unter 7 Prozent liegen.
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Sulzbach im Taunus,
19.08.10+++Typ-2-Diabetiker werden immer jünger – so belegen aktuelle Daten,
dass pro Jahr 200 Kinder und Jugendliche in Deutschland an Typ-2-Diabetes
erkranken – die Bezeichnung „Altersdiabetes“ gehört also in die Klamottenkiste.
Die Ursache? „10.000 Schritte am Tag sollte man gehen, um ausreichend
Bewegung gehabt zu haben“, kommentierte das Andrea Klimke-Hübner, sanofi-aventis
Deutschland GmbH, bei einer Presse- und Publikumsveranstaltung im gut gefüllten
Main-Taunus-Zentrum. Sie selbst trägt einen Schrittzähler. Eine tolle Idee,
denn nur so sieht man mal schwarz auf weiß, wie bewegt oder unbewegt man den Tag verbringt.
Nicht
nur das ist ein echtes Positivbeispiel, sondern auch, dass die
Aktion in den Einkaufszentren „Gesünder unter 7“ von sanofi-aventis mit
Aufklärung und Fragebogen am Stand immerhin jeden zweiten Besucher als
Diabetiker entlarvt oder sagen wir zumindest in einem solchen Stadium erwischt,
dass er zum Arzt gehen sollte.
„Nach dem Spitzenreiter USA sind bereits 50% der
Deutschen übergewichtig“, sagte Klimke-Hübner.
Um so bemerkenswerter, dass
Pharmaunternehmen allein zur Aufklärung der Bevölkerung zum Thema Diabetes
investieren. Dass die Aktion ankommt, zeigen mehr als 450.000 Besucher an 31
Aktionsorten, 22.000 ausgefüllte Risiko-Check-Bögen und mehr als 30 Politiker,
die sich vor Ort schon selbst ein Bild gemacht haben.
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Insgesamt sind ca. 25.000 Kinder
und Jugendliche in Deutschland an Diabetes erkrankt. Die meisten von ihnen
haben zwar die Autoimmunerkrankung Typ-1-Diabetes, aber auch Typ-2-Diabetes ist
hier bedauerlicherweise wegen der Fettsucht auf dem Vormarsch. Typ-1-Diabetiker
wie beispielsweise Daniel Schnelting, deutscher Meister im 200 m Sprint, sind
von Anfang an auf eine Insulintherapie angewiesen. Für Schnelting gehört heute das Spritzen von Insulin wie
das Zähneputzen zum Alltag.
„Je jünger die Kinder sind, desto
mehr fürchten sie das Spritzen“, so Dr. Jürgen Herwig, Frankfurt/Main. Obwohl
heutzutage auch Kindern besser handhabbare Pens zur Verfügung stehen, schränkte
er ein. Die Stiftung Dianino unterstützt von Diabetes betroffene Kinder und
Familien. Im Main-Taunus-Zentrum griffen Kinder und Erwachsene zum Pinsel und
gestalteten eine große Leinwand, die der Dianino-Stiftung zu Gute kommt. Die
Dianino-Stiftung greift betroffenen Familien mit Diabetes-Nannies unter die
Arme : Diese helfen, den richtigen Umgang mit der Erkrankung für ein gesundes
Leben zu erlernen, so Bela Bartus, Kinderpsychologe aus Stuttgart und Beiratsmitglied
der Dianino-Stiftung (www.dianino.de).
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